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31.01.2016, 16:00 Uhr | Magnus Welsch
Traditionelle CDU Winterwanderung
Parteijubilare geehrt
Sontheim - Traditionell steht im Anschluss an die Winterwanderung im Januar die Ehrung langjähriger Mitglieder der Sontheimer CDU auf dem Programm.

Dieses Jahr wurden mit Erwin Flögel, Franz Weibert, Georg Wimme, Hermann Hörger, Hermann Werner, Reinhard Barth und Manfred Linke gleich sieben Mitglieder für 40-jährige Treue zur Union mit der silbernen Nadel geehrt.

(v.l.n.r.: Dr. Inge Gräßle MdEP, Hermann Hörger, Hermann Werner, Franz Weibert, Erwin Flögel, Bernd Hitzler MdL und Bernd Moser, Vorsitzender der Sontheimer CDU), Foto: © Michael Bender
Sontheim an der Brenz - Neben dem Ortsvorsitzenden Bernd Moser, überbrachten die Kreisvorsitzende und Europaabgeordnete, Dr. Inge Gräßle, sowie der Heidenheimer Landtagsabgeordnete, Bernd Hitzler, ihre Glückwünsche.

Mit Erwin Flögel, dem ehemaligen Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktion, wurde eine „prägende Figur der Sontheimer Kommunalpolitik“ geehrt, so Hitzler.

Bis zum freiwilligen Ausscheiden aus dem Gremium 1999, hatte Flögel das Amt inne. Moser dankte den Jubilaren für ihren unermüdlichen Einsatz für die Partei in den vergangenen Jahrzehnten und hob hervor, dass ihr heutiges Engagement noch immer Säule der Parteiarbeit vor Ort sei.

Landtagskandidat Bernd Hitzler nahm die Veranstaltung zum Anlass um vor einer Vielzahl an Sontheimer Bürgerinnen und Bürger über die bevorstehende Landtagswahl und deren Themen zu referieren. „Bei der inneren Sicherheit haben wir Bauchweh. Die Polizei im Lande ist überlastet und deshalb müssen wir an Personal aufstocken“, so das Vorstandsmitglied der Landtagsfraktion. Auch bei der Finanzpolitik, lies es sich Hitzler nicht nehmen, einen Seitenhieb in Richtung grün-roter Landesregierung auszuteilen. „Der Landeshaushalt hat 30% mehr Ausgaben, das bedeute 3 Milliarden mehr Schulden in den vergangenen fünf Jahren“, konstatierte der Landespolitiker. Bei der Flüchtlingspolitik wies er daraufhin, dass die gegenwärtige Landesregierung mit Ablehnen der Anträge aus der CDU-Fraktion, wonach eine Ausweitung der Deklaration für sichere Herkunftsländer hätte erfolgen sollen, nicht konstruktiv an der Problemlösung arbeite.

Bei der Flüchtlingsthematik, die viele Zuhörer umtrieb und zu Fragen veranlasste, schaltete sich die Europaabgeordnete Gräßle ein. „Lassen Sie uns die Humanität in den Vordergrund stellen. Für Panik und Kurzschlussreaktionen gibt es keinen Anlass“, so Gräßle. Ihrer Ansicht nach sei es fatal, Außengrenzen zu schließen. Dies sei zum einen aus menschlichen Gründen nicht zu verantworten und  zudem bedeute es ein „Ende der deutschen Exportindustrie und des europäischen Binnenmarkts.“

Angela Merkel habe ihre volle Unterstützung. Das von der Bundesregierung geschnürte Asylpaket 2, das insbesondere Bestimmungen zum Familiennachzug beinhaltet, sei ein wegweisender Ansatz und ein gewichtiger Beitrag zur Senkung der Flüchtlingszahlen. 

aktualisiert von Jonas Schulz, 11.02.2016, 18:00 Uhr